Ich bin Nikola Lysander.

Autor. Denker. Grenzgänger zwischen Innenwelt und Gesellschaft – manchmal barfuß, manchmal mit philosophischem Gepäck.

Ich schreibe auf Deutsch, aber meine Themen sprechen viele Sprachen: Identität und Wandel, Zugehörigkeit und Fremdsein, Spiritualität und die große Frage, was wir eigentlich mit dieser Welt anfangen wollen. Meine Texte sind schwer einzuordnen – zu wild fürs Akademische, zu klar fürs Esoterische. Ich liebe die Zwischenräume. Da, wo Denken und Fühlen sich treffen und Politik plötzlich ganz persönlich wird.


Für mich ist Schreiben Bewegung – weg vom Festgezurrten, hin zum Fraglichen. Ich schreibe nicht, um schnell verstanden zu werden. Ich schreibe, damit du dir selbst neu begegnest. In anderen Wirklichkeiten, in anderen Zeiten, in deinem Inneren.

Herkunft & Haltung
Wer ich bin, bleibt bewusst unscharf. Biografische Details sind für mein künstlerisches Arbeiten zweitrangig. Es geht mir nicht um die Darstellung meiner Person, sondern um das, was zwischen den Zeilen mitschwingt – um Resonanz, nicht um Rolle.

Was ich bereit bin zu teilen, sind Spuren: ein Weg zwischen geisteswissenschaftlicher Prägung, stiller Suche und gesellschaftlichem Engagement. Ich wurde geprägt von religiösen Denkformen, ohne mich einem festen Glaubenssystem zugehörig zu fühlen. 

Mich interessieren die Übergänge – jene feinen Schwellen zwischen Kulturen, Disziplinen und Menschen, an denen Neues entstehen kann.

 „Ich glaube nicht an endgültige Antworten. Aber ich glaube an die Würde der Fragen.
 Schreiben heißt für mich: dem, was wichtig ist, Zeit geben.“ 
Nikola Lysander