Kurzgeschichten
Kurz vor der Dämmerung
Die Kurzgeschichte schildert in eindringlich-poetischer Sprache den seelischen Zerfall eines beruflich überforderten Mannes. Der Protagonist, ein ehemals engagierter Angestellter, gerät zunehmend unter Druck durch toxische Arbeitsbedingungen und subtil manipulative Kollegen. Die berufliche Demütigung, chronische Erschöpfung und das Gefühl der Isolation führen ihn in eine tiefe Depression mit Panikattacken, psychosomatischen Symptomen und existenzieller Leere. Therapeutische Hilfe ist schwer zugänglich, doch überlebt er mit täglichen Routinen, spirituell-philosophischen Mantras („Mein Schmerz gehört dem Göttlichen“) und einer rationalen Verantwortungsbindung gegenüber wenigen nahestehenden Menschen. Trotz offener Fragen endet die Geschichte in einem Moment leiser Hoffnung und der Entscheidung, weiterzuleben – nicht aus Euphorie, sondern aus existenzieller Entschlossenheit.